Vanjanlinna war in Rosenlew’s Besitz bis zum Jahr 1941. Wenn die Rosenlew Familie Vanajanlinna verkaufte, gab es zwei intressierte Käufer: Präsident Risto Ryti und der steinreiche deutsche Waffenfabrikbesitzer Willy Daugs. Ryti wollte Vanajanlinna als Sommerresidens des Präsidenten statt Kultaranta in Naantali. Nach Austausch des Innenministers wurde Kaufrecht Willy Daugs gegeben ohne dass Risto Ryti davon wusste und danach bezog Daugs Vanajanlinna.

Nach Deutschlands Niederlage im Krieg wurde das gesamte deutsche Eingentum in Finnland als Kriegserschädigung die Sovietunion übergeben. So auch Vanajanlinna. Die Sovietunion hatte einen Vervaltungsausschuss für das Eigentum in Finnland, der das Gut übernahm und sich hauptsächlich um die Äcker und das Vieh kümmerte. Das Hauptgebäude war unbewohnt und begann schnell zu verfallen.

Im Jahre 1947 mietete Yrjö Sirola Stiftung das Vanajanlinna Gebiet für das von der Stiftung gegründete Sirola-Institut. Vanajanlinna war am Anfang zur Sommerzeit auch ein Ferienhaus und als Fest- und Tanzlokal aber schon in den fünfziger Jahren des 19. Jahrhunderts konsentrierte sich die Tätikeit des gesamten Gebietes auf soziale Volkshochschuletätikeit. Die Stiftung kaufte die Vanajanlinna Gebäude und Landgebiet im Jahre 1956. Nach dem Geschäft wurde über die Hälfte des Landareals für Wohn- und Kleinbauzwecke der Frontmänner übergeben. Die Stiftung besizte noch etwa 34 Hektar Land. /p>

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