
In dem Westflygel auf der Seeseite des Schlosses waren die Bibliothek, der Billardsaal mit Ausgang zu dem Balkon (heute der Ryti Saal) sowie am Ende des Flygels ein Wintergarten (heute der Festsaal). Die Zimmer des Westflygels werden mit einander mit einem sogenannten Galleriegang verbunden, der schmaler wird und sich senkt wenn der von dem Stammteil des Gebäudes weitergeht. Auf dieser Weise bildet eine so genannte Scheinperspektive; der Gang sieht länger aus als er in Wirklichkeit ist.
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Eine Verlängung des Westflygels ist das Wohnhaus des Gärtners, wo auch der Inspektor des Gutes sein Arbeitszimmer hatte. Das Wohnhaus ist mit dem Westflygel mit Gewölben verbunden. In dem Kellerstock waren die Unterhaltungs- und Aufbewarungsräume sowie Heizzentrale und Brennstoffvorrat. Auf der westlichen Seite des Flygels waren zusätzlilch drei Grünhäuser. |
WWenn man sich das Hauptgebäude den Lindegang entlang nähert, wird der Längeeindruck der Flygeln und die Mächtigkeit des Schlosses durch die Scheinperspektive verstärkt; der Abstand der Ost- und Westflygeln wächst je näher die den Schmiedeeisenzaun und Tor kommen. Der Abstand der Flygeln wächst auf diese etwa 70 m lange Strecke von 32 meter bis 40 meter. Den Eindruck erhebt noch der ebene Rasen des sogenannten Ehrenhofes (keine Pflantzungen) und eine vielhundertjährige Linde, die beim Aufbau des Schlosses geehrt und gespart wurde.
Andere Gebäude des Gebietes
Frosterus plante auch den Viehhof, der auf der nördlichen Seite des Schlosses im Jahre 1928 gebaut wurde. Auf dem Gebiet wurden fünf Wohnhäuser für die Personal des Geschlosses gebaut, sowie ein Schuppen für die Handwerker, ein Pferdestall für etwa zwanzig Pferde, ein Kuhstall und ein Kleintierstall.
